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Im Jahr 2004 schlossen sich Josh Strawn, Ryan Rayhill, James Minor und Glenn Maryansky zu Blacklist zusammen. In der ernannten Hauptstadt des unkonventionellen Vergnügens New York City lebend, mussten die vier angeekelt zusehen, wie Independent-Musik zu einer Orgie der Gleichartigkeit wurde, Gesetzgeber das Rauchen in Bars verboten und die Republikaner triumphierend Einzug hielten. Die Mode bestimmt die Regeln für die Kunst und Philosophie wird nur noch als Hobby zynischer Nichtstuer ausgeübt. In dieser vergifteten Atmosphäre wurden Blacklist geboren.
Der Sound von Blacklist ist gleichzeitig fröhlich und melancholisch und ersetzt die hysterischen Protestgesänge des 20. Jahrhunderts mit Hymnen für die neue, der Unterhaltung entwöhnte und von der Konfrontation erschöpfte Generation.
In der Welt von heute, mit ihren Glaubenskriegen, globaler Trennung und launischer Persönlichkeitspolitik, kreieren Blacklist mit ihrer Mischung aus Guitar Wave und Gothrock den Soundtrack eines explosiven Widerstands. Die höhnische Ablehnung des Nihilismus produziert einen so lauten wie romantischen Klang.
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